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Malteserstift Maxi Kolbe in Hamburg

Unsere Einrichtung

Das Malteserstift St. Maximilian Kolbe

Das Malteserstift St. Maximilian Kolbe ist eine Einrichtung der Malteser Norddeutschland gGmbH und befindet sich in Hamburgs grünem Süden.  In nächster Umgebung befindet sich ein Einkaufszentrum mit vielen Geschäften, Wochenmarkt, 2 Apotheken und 2 Ärztehäusern mit vielen Fachpraxen. Der S-Bahnhof Wilhelmsburg liegt ca. 300 m entfernt.

In unseren insgesamt sechs Wohnbereichen stehen unseren Bewohnerinnen und Bewohnern neben 10 Doppelzimmern und 9 Einzelzimmern im Pflegebereich 103 Einzelappartements und 2 Ehepaarappartements zur Verfügung. Die Einzelappartements verfügen über einen kleinen Eingangsbereich, ein Wohnschlafzimmer und ein Duschbad. Die Ehepaarappartements verfügen über ein zusätzliches Schlafzimmer. Wir haben den Wohnbereichen im Malteserstift St. Maximilian Kolbe Namen gegeben, die insbesondere in Wilhelmsburgern Erinnerungen hervorrufen:

Bunthäuser Spitze (Erdgeschoss)

An der Bunthäuser Spitze teilt sich die Elbe in die Norder- und die Süderelbe auf und bildet ein Binnendelta. Die beiden Elbarme umschließen die Elbinsel Wilhelmsburg.
1914 wurde auf der Bunthäuser Spitze der etwa sieben Meter hohe Leuchtturm "Bunthaus" aus Holz errichtet. Mit einem Rundumfeuer markierte es die Fahrwassertrennung, befindet sich aber seit 1977 nicht mehr in Betrieb. Heute kümmert sich ein eingetragener Verein um den Erhalt des Bunthauses, das 1989 anlässlich des 800. Hamburger Hafengeburtstages restauriert wurde.

Heuckenlock (1. Etage)

Das Naturschutzgebiet Heuckenlock ist einer der letzten Tideauenwälder Europas. Es liegt im Südosten der Elbinsel Wilhelmsburg nahe der Bunthäuser Spitze. Da es sich außerhalb der Hochwasserschutzanlagen Hamburgs befindet, wird es jährlich hunderte Male durch Spring- oder Sturmfluten überflutet. Im Heuckenlock wächst die bekannte vierhundert Jahre alte Flatterulme. Das Heuckenlock ist ein wichtiges Refugium für viele Pflanzen- und Tierarten und das artenreichste Naturschutzgebiet im Hamburger Raum.
1977 wurde das Gebiet unter Schutz gestellt.

Windmühle Johanna (2. Etage)

Die Windmühle "Johanna" liegt etwas erhöht auf einem Deich oberhalb verzweigter Gräben und Teiche, die zur Wilhelmsburger Dove-Elbe gehören. Zu der Mühle gehören das historische Fachwerk-Müllerhaus und das in traditioneller Fachwerkbauweise errichtete Backhaus.

Museum Elbinsel (3. Etage)

Das Museum Elbinsel wurde 1907 vom damals gegründeten "Verein für Heimatkunde in Wilhelmsburg" ins Leben gerufen. Bauernhäuser und Katen mussten zugunsten der vielen neuangesiedelten Industriebetriebe im Reiherstiegviertel in der Nähe des Hafens weichen, um Wohnraum für die Beschäftigten der Betriebe zu schaffen. Wertvolle alte Stücke konnten dabei geborgen werden. Seit mehr als 50 Jahren ist das Museum in den Räumen des alten Amtshauses in Kirchdorf untergebracht.

Wasserturm Groß Sand (4. Etage)

Der Wasserturm Groß Sand steht im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg am gleichnamigen Krankenhaus der katholischen Bonifatius-Gemeinde. Er wurde 1910-1911 nach Entwürfen des Altonaer Architekten Wilhelm Brünicke erbaut. Der Turm erhielt Räume für die Leitung des Wasserwerks der damaligen zur preußischen Provinz Hannover gehörigen Gemeinde Wilhelmsburg. Mit einer Gesamthöhe von 46 Metern sicherte er einen ausreichenden Wasserdruck und deckte den Wasserbedarf der 30.000 Einwohner.

Neuhof (5. Etage)

Die Insel Neuhof wurde um 1650 erstmals von Milch- und Gemüsebauern besiedelt. 1813 wurden die Neuhöfer bei der Belagerung Hamburgs  durch Napoleons Truppen vertrieben. Nach der Entstehung des Freihafens nahm 1888 die Oelckers-Werft am Reiherstieg ihren Betrieb auf. In den Jahren 1911-1914 entstanden 87 vierstöckige Wohnhäuser mit insgesamt 966 Wohnungen für circa 3.000 Menschen. In den 20er Jahren entstanden zahlreiche Industriebetriebe und 1937 fiel Neuhof  durch das Groß-Hamburg-Gesetz an Hamburg. Im Zuge des Baus der Köhlbrandbrücke wurde Neuhof 1974 zum Industriegebiet erklärt, woraufhin die Wohnbebauung an der Nippoldstraße weichen musste.

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